SP-Doppelsitzungen

In der letzten Woche fanden die 4. und 5. Sitzung des 42. Studierendenparlaments statt. Dabei wurde der von unserem Finanzreferenten Jonas vorgestellte Haushaltsplan 2020/21 verabschiedet. Der Haushaltsplan regelt die Einnahmen und Ausgaben der Studierendenschaft. Dazu gehören unter anderem der AStA, die Fachschaften, aber auch der Studierendensport, das Semester- und Kulturticket und der Hilfsfond für in Not geratene Studierende.

Zudem standen weitere Anträge auf der Tagesordnung: Wir haben einen Antrag des AStA beschlossen, sodass der dieses Semester geschlossene AStA-Laden in der Nassestraße umziehen kann. Neuer Standort ist in der am Hauptgebäude gelegenen Buchhandlung Witsch und Behrendt.

Mit einem Antrag der Koalition haben wir beschlossen, die Abstimmung zum Semesterticket-Vertrag für das kommende Semester zu vertagen. Schon bei der letzten Preiserhöhung hatten wir im Studierendenparlament ein Treffen mit Vertreter*innen des VRS gefordert, die allerdings nicht zu einem Gespräch bereit waren. Durch die Vertagung erhöhen wir den Druck und erhoffen uns, dass der VRS und in Zukunft in die Gestaltung der Preise und Konditionen miteinbezieht. Immerhin zahlt die Studierendenschaft dem VRS jährlich eine Summe von etwa 14 Millionen Euro.

Ein weiterer Antrag der Koalition, der die Kommunikationspolitik der Universität in diesem Online-Semester kritisiert, wurde beschlossen: Wir Studierenden wurden über Änderungen bei Themen wie Anwesenheitspflicht bei Online-Veranstaltungen oder Form und Umfang von Studienleistungen nicht hinreichend informiert. Besonders mit Blick auf die jetzt anstehende Prüfungsphase haben wir die Universität daher aufgefordert, die bestehenden Regelungen öffentlichkeitswirksam aufzubereiten.

Mit einem weiteren, ebenfalls angenommenen Antrag, haben wir uns mit der Koalition dafür eingesetzt, dass alle Fakultäten die durch Corona entstandenen Mehrfachbelastungen für Studierende bei der Terminierung, Konzeption, Durchführung und Betreuung von Prüfungen berücksichtigen und daher insbesondere Abgabefristen für Hausarbeiten und andere schriftliche Prüfungsformate um einen Monat zu verlängern.